Die wenigsten Menschen können sich ohne jede finanzielle Unterstützung ein Auto leisten. Gerade, wenn man einen Neuwagen haben möchte, versagt dann auch meistens die „Familienbank“, die einem bei einem Gebrauchtwagen oft doch noch helfen kann, und man muss sich an eine normale Bank wenden, um einen Autokredit zu nehmen.

So bekommt man einen Autokredit

Darunter versteht man zweckgebundene Darlehen, die man einzig und allein dafür einsetzen darf, ein Fahrzeug zu finanzieren. Darunter fallen in der Regel normale PKWs bis zu 3,5 Tonnen, Caravans (Wohnwagen) sowie Motorräder. Wer einen Lastwagen haben möchte, der muss gesondert mit der Bank sprechen. Als besonders empfehlenswert gilt für die normalen Fahrzeuge der Autokredit der Commerzbank.

Der Autokredit der Commerzbank: Die generellen Konditionen

Wer einen Autokredit der Commerzbank haben möchte, der kann einen Nettodarlehensbetrag wählen, der zwischen 1500 Euro und 75.000 Euro liegt. Der Kredit der Commerzbank kann also sowohl für Gebrauchtwagen als auch für Neuwagen eingesetzt werden. Die mögliche Tilgungsdauer kann ebenfalls frei gewählt werden. Sie beginnt bei 24 Monaten und kann bis zu 84 Monaten betragen. Diese Entscheidung obliegt ganz allein dem Darlehensnehmer. Der nominale Sollzinssatz für den Autokredit der Commerzbank ist von der Bonität des jeweiligen Darlehensnehmers abhängig. Das beste Angebot liegt bei 2,00 Prozent.

Die „schlechteste Offerte“ beträgt 8,62 Prozent. Aus dem nominalen Sollzinssatz ergibt sich ein effektiver Jahreszins, der bei 4,99 Prozent beginnt und bis zu 9,99 Prozent reicht. In diesem sind die drei Prozent Bearbeitungsentgelt enthalten. Der Kredit kann auf Wunsch durch eine Restschuldversicherung abgesichert werden, muss es aber nicht. Die Kreditentscheidung erfolgt schnell und unbürokratisch. Wer das Darlehen online beantragt, erhält sofort eine zumindest vorläufige Kreditentscheidung. Wer den traditionellen Weg geht, kann das Geld auf Wunsch direkt nach dem Beratungsgespräch ausgezahlt bekommen.

Welche Unterlagen sind für den Autokredit der Commerzbank notwendig?

Wer einen Autokredit der Commerzbank haben möchte, muss volljährig sein, ein Girokonto in Deutschland und am besten bei der Commerzbank führen und außerdem darf er keinen negativen Eintrag bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung haben. Die Bonität muss ebenfalls nachgewiesen werden, dazu sind die Original-Einkommensnachweise der letzten beiden Monate sowie die Kontoauszüge für den gleichen Zeitraum einzureichen. Natürlich muss man auch den Kreditantrag unterschrieben wieder zurücksenden. Zudem benötigt man für die Legitimitätsprüfung einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Der Autokredit der Commerzbank: Eine Beispielrechnung

Durch eine Beispielrechnung sei verdeutlicht, welche Kosten mit dem Autokredit der Commerzbank wirklich einhergehen: Gesetzt den Fall, man nimmt sich einen Nettodarlehensbetrag von 5000 Euro und stellt als Rückzahlungszeitraum 24 Monate ein, dann bekommt man die Mittel, um sich einen Gebrauchtwagen kaufen zu können, den man relativ schnell wieder abbezahlt. Es ergibt sich bei diesen Rahmenbedingungen ein gebundener Sollzinssatz von zwei Prozent, woraus der tiefstmögliche effektive Jahreszins von 4,99 Prozent erfolgt, in dem die schon erwähnten drei Prozent Bearbeitungsentgelt enthalten sind.

Um den Kredit zu tilgen, muss man dann monatliche Raten in der Höhe von 219,08 Euro bezahlen. Insgesamt ergibt sich ein zu tilgender Darlehensbetrag von 5257,92 Euro. Eine Sondertilgung und eine komplette Ablösung des Darlehens sind jederzeit möglich, dies schreibt der europäische Gesetzgeber vor. Allerdings wird dafür eine Entschädigung fällig, die bis zu ein Prozent des zu tilgenden Restbetrags betragen darf.

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