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Wo es noch Renditen gibt – Tipps zur Geldanlage für Kleinanleger

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In der Vergangenheit waren bei den Deutschen das klassische Sparbuch, Fest- und Tagesgeld beliebte Geldanlagen: Die Zinsen waren stabil, die Geldanlage sicher. Seit der Finanzkrise im Jahr 2009 ist der Leitzins jedoch stetig gefallen, aktuell werfen die einst beliebten Geldanlagen null Prozent Zinsen ab.

Wer sein Sparguthaben weiterhin gewinnbringend anlegen oder auch nur einen Inflationsausgleich erzielen will, muss umdenken. Die wichtigsten Geldanlagen im Überblick.

Festgeld

Festgeld, aufgrund der festen Anlage über eine bestimmte Laufzeit auch als Termingeld bezeichnet, eignet sich als kurz- und mittelfristige Geldanlage. Der Anleger verzichtet über die Dauer eines vereinbarten Zeitraums auf den Zugriff auf das Kapital.

Am Ende steht die Freigabe und Ausschüttung der angehäuften Zinsen. Eine vorzeitige Ausstiegsoption bietet nur die außerordentliche Kündigung – meist mit einer dreimonatigen Frist, bei der der Anleger in der Regel auf die Zinszahlung verzichten muss.

Aktuell liegen die Zinsen für Festgeld fast überall unter einem Prozent. Etwas günstigere Konditionen bieten Direktbanken, bei denen die komplette Abwicklung online erfolgt, was aufgrund des geringen Beratungserfordernisses eine Alternative darstellt. Allerdings liegt auch hier der Zinssatz kaum über der Inflationsrate.

Ähnlich wie Festgeld funktionieren auch Sparbriefe, die ebenfalls über eine feste Laufzeit verfügen, allerdings häufig mit einer Zinsstaffelung arbeiten. Mit Laufzeiten zwischen vier und zehn Jahren ist das Kapital hier jedoch recht langfristig gebunden.

Tagesgeld

Das Tagesgeld stellt eine Alternative zum klassischen Sparbuch dar. Die Geldanlage ist hier nicht wie beim Festgeld an eine bestimmte Laufzeit geknüpft, sondern der Anleger kann täglich über seine Ersparnisse verfügen. Diese Flexibilität hat jedoch ihren Preis, die Konditionen sind etwas schlechter als bei der Festanlage.

Wie auch beim Festgeld gibt es Direktbanken, die etwas günstigere Zinssätze als die Hausbanken liefern. Mithilfe des Onlinebanking ist der Kunde nicht an die Hausbank gebunden, sondern kann sich ein externes Tagesgeldkonto zulegen, das mit dem Girokonto verknüpft wird.

Da der Abschluss einfach ist (online mit einer Identifikation über das PostIdent-Verfahren), bietet sich hier an, mehrere Tagesgeldkonten anzulegen und jeweils von den besten Zinsen zu profitieren.

Bei Banken innerhalb der Europäischen Union herrscht eine Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro. Bis zu diesem Betrag sind Geldanlagen geschützt, auch wenn die Bank insolvent ist. Entsprechend muss die Auswahl nicht auf deutsche Banken beschränkt bleiben, sofern die Anlagesumme die Einlagensicherung nicht übersteigt.

Aktien

Risikoreicher als Fest- und Tagesgeld ist die Investition in Aktien, da hier immer die Gefahr von Kursschwankungen besteht. Benötigt der Anleger sein Kapital zu einem Zeitpunkt, bei dem der Kurs gerade niedrig ist, drohen unter Umständen hohe Verluste.

Aktien werden meist an der Börse gehandelt, wodurch sich der Kurs ergibt, dessen Wert sich aus Angebot und Nachfrage der Zahl verfügbarer Wertpapiere speist.

Möglichkeiten, mit Aktien Renditen zu erwirtschaften, gibt es zweierlei:

  • Um von Kursgewinnen zu profitieren, muss der Anleger die Aktie zu einem besseren Kurs verkaufen, als er sie eingekauft hat. Dazu lohnt sich die Beobachtung des DAX, des deutschen Leitindex. Der Anleger hat dabei allerdings keinen Einfluss auf Krisen, die zu einem Kursverfall einzelner Unternehmen oder ganzer Branchen führen.
  • Zum anderen sind Renditen über Dividendenzahlungen möglich. Als Inhaber eines Wertpapiers hält der Aktionär einen Anteil am Unternehmen, dessen Aktien er besitzt. Entsprechend hat er ein Anrecht auf eine Beteiligung an den Unternehmensgewinnen. Diese schütten die Firmen in der Regel einmal jährlich an die Aktionäre aus. Einen Überblick über die Rentabilität dieser Ausschüttungen gibt die Kennzahl der Dividendenrendite.

Wer in Aktien investiert, sollte sich im besten Falle mit der Branche und der Unternehmensentwicklung auskennen. Doch auch dann bleibt ein Risiko bestehen, da selbst langfristig erfolgreiche Branchen durch veränderte Umweltbedingungen, gesellschaftliche Entwicklungen oder Gesetzesänderungen in kurzer Zeit Verluste einfahren können. Der VW-Skandal ist dafür das jüngste Beispiel.

Fonds

Im Gegensatz zu Aktien, bei denen der Aktionär einen Anteil an einem einzelnen Unternehmen erwirbt, stellen Fonds eine Sammlung verschiedener Unternehmen in einem Pool dar. Dieser Investmentfonds wird durch einen Fondsmanager verwaltet, der die Geldanlagen sammelt, investiert und betreut.

Dafür fällt für den Anleger unabhängig der erzielten Renditen eine jährliche Gebühr an. Wie auch bei Aktien gibt es bei Fonds eine jährlich Gewinnausschüttung in Form von Dividenden. Diese werden in der Regel jedoch nicht an den Anleger selbst ausgeschüttet, sondern direkt in neue Wertpapiere investiert.

Zu unterscheiden sind verschiedene Varianten von offenen Fonds, die sich hinsichtlich ihrer Risikoklassen unterscheiden:

  • Rentenfonds
  • Aktienfonds
  • Gemischte Fonds
  • Dachfonds
  • Offene Immobilienfonds
  • Geldmarktfonds

Daneben gibt es geschlossene Fonds, bei denen ein Mindestkapital erforderlich ist. Das Risiko ist in der Regel hoch, da durch die Investition in nur ein Objekt eine Risikostreuung ausbleibt und teilweise eine Nachschusspflicht für Anleger besteht. Zu nennen sind hier beispielsweise Container-, Schiffs- und Solarfonds.

Durch das Portfolio unterschiedlicher Unternehmen innerhalb eines Fonds streut sich das Risiko im Falle von Kursverlusten einzelner Firmen. Allerdings hat der einzelne Anleger dabei keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Fonds, sondern wählt lediglich das Komplettpaket aus.

Dabei hat er die Wahl zwischen aktiv verwalteten Fonds (den klassischen Investmentfonds), bei denen der Fondsmanager anhand von Analysen die vielversprechenden Unternehmen auswählt, und der neuen Form der Exchange Traded Funds (ETF), bei denen der Manager Aktien aus dem Fundus des Fonds erwirbt.

Die zweite Variante ist mit entsprechend weniger Aufwand verbunden und damit hinsichtlich der Gebühren günstiger für den Anleger, jedoch verspricht sie auch weniger Rendite.

Lebensversicherungen

Im Gegensatz zu kurz- und mittelfristigen Anlageformen von Banken geht mit Versicherungen ein Vorsorgecharakter für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit einher. Eine Lebensversicherung bietet dabei den doppelten Nutzen der Kapitalanhäufung und der Absicherung der Familie im Todesfall.

Der Zins einer Versicherung ist staatlich garantiert, hinzu kommen Überschussbeteiligungen und Versicherungsreserven. Allerdings sind auch die Lebensversicherungen von der Niedrigzinsphase betroffen, sodass die Anlageform an Attraktivität verloren hat.

Ebenfalls problematisch ist die lange Laufzeit, zumal bei vorzeitiger Kündigung hohe Verluste drohen, die sich aus Kosten und Provisionen bei Abschluss ergeben.

Eine Alternative bieten Rentenversicherungen, die entweder als fest verzinste Sparform oder als fondsgebundene Rentenversicherung existieren. Während im ersten Fall ein Mindestzins über die gesamte Laufzeit garantiert wird, bleibt eine Garantie bei der zweiten Variante aus.

Anleihen und Pfandbriefe

Am bekanntesten sind hier wohl die Bundesanleihen. Doch gibt es auch weitere Bundeswertpapiere und -schatzbriefe. Allen gemein ist, dass sie durch den Staat ausgegeben werden und damit als sichere Anlageform gelten. Wie auch bei Tages- und Festgeld gehen das geringe Risiko und die aktuelle Niedrigzinsphase jedoch mit geringer Rendite einher.

Andere festverzinsliche Wertpapiere, die ebenfalls in diese Kategorie fallen, werden durch andere Staaten, Unternehmen oder auch Banken ausgegeben. Dazu gehören z. B. Staatsanleihen, Industrieobligationen, Genussscheine, Optionsanleihen, Unternehmens- oder Währungsanleihen. Diese bieten komplett unterschiedliche Aspekte hinsichtlich der zu erwartenden Renditechancen oder ihrer Sicherheit.

Wer eine Investition in diese Anlageform plant, ist gut damit beraten, sich vorab intensiv über den jeweiligen Emittenten sowie die strukturellen Inhalte einzelner Angebote zu informieren.

Gold und andere Rohstoffe

Die Wertsteigerung von Gold zeigte lange Zeit steil nach oben. Zuletzt fiel der Wertzuwachs jedoch geringer aus, auch schwankte der Kurs bisweilen stark. Der Grund dafür: Der Goldpreis hängt von Angebot und Nachfrage ab und unterliegt nicht wie Aktien einem steten Wertzuwachs durch unternehmerisches Wachstum.

Die Rendite ergibt sich dabei ausschließlich aus dem Wertzuwachs. Doch vor allem in Krisenzeiten steigt der Wert von Gold exorbitant an – zuletzt nach der Bankenkrise 2008 auf einen Spitzenwert von mehr als 1.800 US-Dollar je Feinunze.

Da Gold jedoch einen konkreten Sachwert darstellt – schließlich war das Edelmetall über viele Jahrhunderte ein beliebtes Zahlungsmittel –, bietet es eine gewisse Sicherheit. So ist davon auszugehen, dass auch im Falle eines Börsen- oder Währungscrashs ein Teilwert von Gold erhalten bleibt. Aufgrund einer oft diametralen Entwicklung zum Aktienmarkt bietet es zudem eine gewisse Sicherheit, wenn die Aktienkurse in den Keller gehen.

Als alleiniges Investment ist Gold laut Expertenmeinungen nicht geeignet, jedoch kann es als Teil des Portfolios dem Risiko von Aktienverlusten entgegenwirken, da gerade bei sinkenden Börsenkursen eine Wertsteigerung wahrscheinlich ist.

Erdöl, Holz & Co.

Zuletzt stiegen immer wieder auch Geldanlagen in einzelne Rohstoffe an. Vor allem Holz unterlag in den vergangenen Jahren einem Hype. Allerdings sind all diese Investitionen hoch spekulativ, die Anbieter zumeist dem undurchsichtigen Grauen Kapitalmarkt zuzuordnen und allein die hohen Renditechancen zeigen das enorme Risiko auf, das mit der Anlage verbunden ist. Für Kleinanleger empfiehlt sich diese Form nur in sehr begrenztem Umfang, zumal die jeweiligen Entwicklungen der Rohstoffe kaum absehbar sind.

Crowdinvesting

Eine neue Form der Geldanlage, die durch das Internet ermöglicht wurde, stellt das sogenannte Crowdinvesting dar. Hier finden sich zahlreiche Kleinanleger zusammen, die bereits niedrige Beträge in ein bestimmtes Projekt investieren.

Die Unternehmen, die über das Crowdinvesting versuchen, Kapital zu generieren, stehen oft vor dem Problem, dass es an Großinvestoren mangelt oder Banken keine Kredite bereitstellen wollen. Nicht selten tummeln sich hier entsprechend (erfolgversprechende) Start-ups.

Die Online-Plattformen sind dabei oft thematisch sortiert, sodass man vorab entscheiden kann, welche Geldanlage den eigenen Präferenzen entspricht. Kriterien sind dabei das Risiko, die Renditechancen und die Laufzeit der Geldanlage.

Ein vorzeitiger Ausstieg aus einem Projekt ist in der Regel nur über den Zweitmarkt möglich, auf dem Anleger versuchen, eigene Anteile an andere Investoren zu veräußern.

Die möglichen Renditen sind dabei abhängig vom Risiko des Projekterfolges, teilweise auch von der Dauer der Laufzeit (meist zwischen drei und zehn Jahren). Bei der Durchführung von Immobilienprojekten werden beispielsweise Teile des Gewinns, der sich nach der Fertigstellung aus dem Verkauf des Objektes ergibt, an die Anleger weitergereicht.

Bei Börsengängen erhalten Anleger Unternehmensanteile und das Anrecht auf Dividenden, bei Start-ups locken Teile des Unternehmensgewinns.

Bevor ein Projekt dabei auf einer Plattform landet, erfolgt eine intensive Prüfung durch den Anbieter. Der potenzielle Anleger hat anschließend umfassende Informationsmöglichkeiten zu jedem einzelnen Projekt.

Dennoch bleibt die Geldanlage risikobehaftet: Die Investition gilt rechtlich als Nachrangdarlehen. Das heißt, dass im Falle der Insolvenz des Projekts zunächst Großinvestoren und Banken bedient werden, Kleinanleger hingegen meist leer ausgehen.

Fazit

Letztlich muss jeder Kleinanleger die individuell passende Anlageform finden. Nicht jeder ist bereit, Kapital durch das Scheitern eines Projektes oder durch einen Kursverfall an der Börse zu verlieren, wenngleich auf der anderen Seite hohe Renditechancen locken.

Vor allem bei risikobehafteten Geldanlagen kommt es auf ein vielfältiges Portfolio mit breit gestreutem Risiko an, um im Worst Case nicht die komplette Anlage zu verlieren. Möglich sind dabei Geldwerte (Fest- und Tagesgeld), Sachwerte (Immobilien oder Gold), Produktivkapital (Aktien und Fonds) oder Rohstoffe.

Nicht zuletzt spielen auch die Anlagesumme und die Bereitschaft, sich aktiv mit der Anlage zu beschäftigen, eine Rolle.

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