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Der Wunsch nach einem Kredit, während das Trennungsjahr läuft, ist oft unvermeidlich. Zusätzlicher Geldbedarf entsteht fast bei jeder Trennung. Warum es zu Schwierigkeiten kommen kann, wie die Finanzierungswünsche umsetzbar werden, lesen Sie im Beitrag.

Kredit, während das Trennungsjahr läuft

In Deutschland werden fast die Hälfte aller geschlossenen Ehen wieder geschieden. Die Wahrscheinlichkeit, von einer Trennung und deren Folgen betroffen zu sein, ist daher nicht von der Hand zu weisen. Der Bedarf an einem Kredit, während das Trennungsjahr läuft, ist extrem groß. Bei einer Trennung entsteht nicht nur ein großer emotionaler Schaden. Auch materiell geht es in großen Schritten rückwärts.

Sobald einer der Partner aus der gemeinsamen Wohnung oder dem gemeinsamen Haus ausziehen möchte, setzt sich die Kostenlawine in Bewegung. Eine neue Unterkunft muss angemietet werden. Je nach Wohnort verschlingen Kaution und Maklergebühren riesige Summen. Renovierungsbedarf besteht fast immer, denn die neue Wohnung darf schließlich nicht zu teuer sein. Mit der Bitte um einen Kredit, während das Trennungsjahr gerade erst beginnt, stehen viele am Schalter der Hausbank.

Niemand darf erwarten, dass die Kreditvergabe gleichermaßen unproblematisch ist, wie als Ehepaar. Durch Trennung verändert sich die gesamte Einnahme- und Ausgabensituation. Entstehende Kosten werden nicht mehr geteilt. Ob und in welchem Umfang Unterhaltszahlungen geleistet oder empfangen werden, klärt erst noch das Gericht. Der Sachbearbeiter hat zwar Verständnis für die Lage. – Doch viel mehr, als mit einer kleinen Dispoerhöhung zu helfen, kann er in den meisten Fällen nicht tun. Einen größeren Ratenkredit darf er, bei einer unklaren Finanzsituation, nicht vergeben.

Kleinkredit – Überbrückungshilfe im Trennungsjahr

Eine Berufstätigkeit und ordentliche Schufa vorausgesetzt, lässt sich eine Onlinelösung für den Kredit, während das Trennungsjahr läuft, finden. Der Vorteil an einer Onlinelösung ist, dass der Sachbearbeiter nicht in jedes Detail eingeweiht ist, so wie die Hausbank. Die Kreditentscheidung fällt daher nur nach sachlichen Gesichtspunkten. Mit einem Kleinkredit, in Höhe von etwa 3.000 Euro, lassen sich die wichtigsten Zahlungen erledigen.

Die neue Wohnung kann einmal gestrichen werden und der Umzugswagen ist auch noch im Budget enthalten. Bei der Aufteilung des Hausrats, ebenso wie bei anderen finanziellen Fragen, ist es ratsam, sich möglichst nicht zu streiten. Nur so lassen sich unnötige Kosten vermeiden. Viele Dinge sind nur einmal im Haushalt vorhanden. Durch die Trennung fehlen beiden Partnern am Ende wichtige Haushaltsgegenstände. Um zumindest das Notwendigste wieder anschaffen zu können, bietet sich ein Ratenkredit eines Waren- oder Versandhauses an.

Verkaufsfördernde Kredite werden besonders wohlwollend geprüft. Bis zu einer Summe von etwa 1.000 Euro gehen die Kreditwünsche meist glatt durch die Prüfung. Vorausgesetzt natürlich, ein Einkommen und die ordentliche Schufa sind nachweisbar. Neben der einfachen Kreditvergabe locken die Warenhäuser sogar mit besonders günstigen Zinskonditionen. So wird der Neustart wenigstens nicht zur Zinsfalle.

Probleme bei der Kreditvergabe überwinden – professionelle Hilfe

Ein Kredit, während das Trennungsjahr und die Scheidung noch nicht abgeschlossen sind, ist immer riskant. Nicht selten kommt es zu Bewilligungsproblemen. Da eine Finanzierung trotzdem meist unverzichtbar ist, kann professionelle Hilfe anzuraten sein. Ansprechpartner sollte ein etablierter Vermittler sein. Ein Beispiel für einen Kreditvermittler mit viel Erfahrung wäre Bon Kredit.

Die zweite relevante Alternative für Risikokredite wären Kreditportale. Private Anleger investieren risikobereiter als reguläre Kreditinstitute. Sie teilen das Kreditrisiko im Gebotsverfahren untereinander auf. Ein Kredit, während das Trennungsjahr noch läuft, ist daher realistisch.

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